ESC 2025 Semi-Final Draw

Zusammenfassung: Im Januar 2025 fand die Auslosung der teilnehmenden Länder und deren Zuordnung zu den Halbfinals statt. Der Auftrag erfolgte im Namen der SRG. wir setzten den Event innerhalb von zwei Monaten um. „Wir“ umfasst 14 Studierende der Fachhochschule Graubünden (FHGR) sowie unseren Dozenten. Dafür wurden wir beim XAVER Award mit Bronze ausgezeichnet.

Vor dem Event war ich für die Konzeption und Planung der Videobeiträge zuständig, während des Livestreams habe ich die Einspieler live ausgespielt.

PROJEKTAUFTRAG

Ziel des Projekts war die professionelle Planung und Umsetzung eines internationalen Live-Events im Rahmen eines realen Kundenauftrags. Dabei sollten alle relevanten Projektphasen, von Konzeption über Organisation bis hin zur Durchführung, eigenverantwortlich im Team realisiert werden. Besonderer Fokus lag auf der praxisnahen Anwendung von Event- und Medienkompetenzen.

PLANUNG

Die Planung war ein besonders spannender Teil, auch wenn ich nicht zum Kernteam gehörte, war ich eng eingebunden. Die Freude, bei einem so grossen Event dabei zu sein, war für mich sehr ehrenvoll. Gemeinsam mit der Produktionsleiterin und der Filmcrew verbrachten wir viele Stunden mit der Ausarbeitung der Videos: Welche Einspieler bieten sich an? Wie sollen sie wirken? Nach der Feinplanung folgte ein Drehwochenende in ganz Basel. Weitere Clips montierte die Filmcrew in Absprache mit uns aus bestehendem Material früherer Ausstrahlungen, dort brachte ich, wiederum abgestimmt mit der Leiterin, gezielte Anpassungen ein. So entstand am Ende eine vielseitige Auswahl an Videos.

Für den Livestream selbst gab es einen Probetag, an dem wir den gesamten Ablauf durchspielten. Dadurch hatten alle eine klare Vorstellung, wie der Stream wirken sollte.

UMSETZUNG

Einen Tag vor dem Event waren wir bereits in Basel und mit Proben vor Ort beschäftigt. Wie so oft gab es noch diverse Änderungen und Anpassungen. Es war ein intensiver Tag mit viel Kommunikation und mit Phasen des Wartens.

Am Abend hatten wir mehrere Proben hinter uns und gingen mit gutem Gefühl ins Hotel. Einige Stunden später war es so weit: Der Tag, an dem wir den Eurovision-Livestream in der Schweiz umsetzten, ein Stream, den ich nie vergessen werde. Vor mir: vMix und das StreamDeck. Noch heute, ein halbes Jahr später, sehe ich meine zitternden Hände vor mir und hoffe innerlich, keinen falschen Knopf zu drücken. Klingt banal, aber im Kopf spielte nur dieses Szenario: unzählige Stunden Vorbereitung, rund 100’000 Menschen schauen weltweit zu und ich blende versehentlich ein Video ein, obwohl keines nötig ist. Horrorszenario.

Aber wie so oft ging alles gut. Die erste halbe Stunde verflog wie zwei Minuten – und am Ende stand ein Livestream, auf den ich sehr stolz bin.

Hier noch ein paar Impressionen aus unseren Vorbereitungen.

REFLEXION

Eine grosse Erfahrung, die ich in den nächsten Jahren nicht vergessen werde: ein Projekt, massgeschneidert für unseren Studiengang. Das Gefühl nach dem Ende war unbeschreiblich, zu merken, dass alles reibungslos verlief und wir mit extrem kurzer Vorbereitungszeit einen Stream für zehntausende Menschen produziert haben. Umso stolzer sind wir, dass wir im September beim Xaver Award für dieses Projekt Bronze geholt haben!

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